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Ein Streifzug durch die Stadt.
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Ev. Kirche und Pfarrhaus

Kirche St. Martin

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Martin wurde im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnt, 140 Jahre nach der ersten Erwähnung der Stadt Meerane. Zwei große Stadtbrände hinterließen ihre Spuren, das war in den Jahren 1503 und 1698. Unter anderem wurde der Kirchturm im Jahre 1717 neu errichtet. Sieben Jahre später im Jahre 1724 wurde die Stadt erneut vom Feuer heimgesucht. Diesen Brand überstand St. Martin jedoch unbeschadet. Somit ist der Kirchturm bis heute erhalten und feiert in Kürze im Jahre 2017 sein 300- jähriges Jubiläum. Größere Umbauarbeiten gab es in den Jahren 1825 und 1883. Die Kirche wurde erweitert und bietet seitdem Platz für rund 1.500 Besucher. Der Flügelaltar stammt aus dem 16. Jahrhundert, der gotische Chor aus den Jahren 1502/1503. Im Jahr 1904 wurde die neue Orgel der Gebr. Jehmlich aus Dresden eingeweiht, die vorherige Orgel stammte aus dem Jahr 1712 und wurde von Christian E. Friederici aus Gera (geb. in Meerane) gefertigt. 1906 wurden dann die Kirchenglocken geweiht, gestiftet von der Fam. Bochmann und hergestellt von der Firma Bierling in Dresden. Diese Glocken wurden 1941 entfernt, um diese einzuschmelzen, im Jahr 1952 stiftete der Meeraner Textilfabrikant Ernst Richard Funke 4 neue Glocken, diese wurden am 15 Juni 1952 geweiht. Über dem Zugang zum Altarraum befindet sich das Wandbild "Einzug Jesu in Jerusalem". Der Dresdner Künstler Karl Schulz hatte das Gemälde im Jahre 1906 in Secco-Technik (Trockenmaltechnik) geschaffen. Es ist das einzig erhaltene Monumentalbild des Künstlers. Im Jahre 2009 wurde das Kunstwerk aufwändig restauriert.

Pfarrhaus


Gleich neben der Kirche St. Martin ist am Kirchplatz 1 das Pfarrhaus zu finden, dessen umfassende Sanierung im Jahr 2003 abgeschlossen wurde. Das Meeraner Pfarrhaus ist der einzige noch ganz unverfälscht erhaltene Barockbau in der Stadt.

© 2016 Jens Hamann, Meerane Meine Stadt